Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten)
Monarchisten
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(Farvardin)(
Mi.)19
Ordibehscht 2565 ,9Mai 2006

Kein Durchbruch bei Treffen zu
Atomstreit
Die Aussenminister der fünf Vetomächte des
UNO-Sicherheitsrats und Deutschlands haben bei Beratungen zum iranischen
Atomprogramm keinen Durchbruch erzielt. Sie trafen sich auf Einladung ihrer
US-Kollegin Condoleezza Rice in einem New Yorker Hotel.
Die Formulierungen der geplanten Iran-Resolution stünden
noch immer nicht fest, sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter
Steinmeier nach dem Treffen am Morgen in New York. Dennoch betonte er: «Wir
sind heute ein gutes Stück weitergekommen.»
Nach Angaben des Sprechers des US-Außenministeriums, Sean McCormack, dauerten
die Beratungen zwei Stunden, vorgesehen gewesen waren etwa 45 Minuten.
Die Verhandlungen stocken, weil die USA, Großbritannien, Frankreich und
Deutschland die Resolution auf der Grundlage von Kapitel VII der UN-Charta
verabschieden wollen. Dieses Kapitel ermächtigt den Sicherheitsrat zu
Sanktionen und Militärschlägen. Russland und China sind strikt dagegen.
Ein Brief, den der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Montag an
US-Präsident George W. Bush geschickt hatte, spielte bei den Gesprächen laut
Steinmeier keine Rolle. US-Aussenministerin Rice habe nur gesagt, dass der
Brief «zum Atomprogramm nichts Nennenswertes» enthalte, sagte Steinmeier.
Die USA sehen in dem Schreiben von Ahmadinedschad keine Lösungsansätze für den
Streit um das iranische Atomprogramm. «Nichts in dem Brief geht auf die
Probleme zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft ein», sagte
ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats in Washington. Die US-Position
ändere sich nicht durch das Schreiben.
Da Washington und Teheran seit mehr als einem Vierteljahrhundert keine
offiziellen Kontakte mehr haben, wurde das Schreiben über die Schweizer
Botschaft im Iran übermittelt. Irans Chefunterhändler Ali Laridschani hatte
angekündigt, der Brief könnte «neue diplomatische Wege in der Region
eröffnen». (sda)