Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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(Mantareh sepid)( Fr.)29 Ordibehscht 2565 ,19Mai 2006
Iran betont Festhalten an Uran-Anreicherung
Teheran
(Reuters) - Der Iran hat im Streit um sein Atomprogramm zwar seine Gesprächsbereitschaft betont, will jedoch ungeachtet des internationalen Drucks an der Uran- Anreicherung festhalten.
"Ein Ende des Disputs wäre für alle wertvoll", sagte Ali Hosseinitasch vom Obersten Nationalen Sicherheitsrat am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Aber für uns sind atomare Aktivitäten und Fähigkeiten ebenfalls wertvoll." Der Iran werde alles in seiner Macht stehende tun, um eine Einigung zu erzielen. "Aber wenn unsere Versuche fehlschlagen, werden wir unsere Arbeit nicht stoppen."
Die USA und andere westliche Staaten verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nuklearforschung an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die Islamische Republik weist dies zurück. Hosseinitasch bekräftigte, sein Land wolle das Wissen um die Kernenergie für die Energie-Herstellung und aus Gründen des Nationalstolzes erwerben. "Die Sorgen sind grundlos, denn der Iran hat nicht das Ziel, sich Atomwaffen anzueignen", sagte er.
Gegenwärtig konzentriere sich der Iran auf ein kleineres Anreicherungsprogramm zu Zwecken der Forschung und Entwicklung. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat vom Iran gefordert, das Programm aufzugeben. Der Rat könnte auch Sanktionen verhängen. Hosseinitasch sprach von einem hohen Preis, den jeder zahlen werde, der Sanktionen oder Gewalt gegen den Iran anwende. "Sie wissen genau um die Konsequenzen." Zu Berichten über ein Angebot von Deutschland, Großbritannien und Frankreich, zu dem auch ein Leichtwasser-Reaktor gehören soll, sagte er, dies wäre ein "positiver Schritt". Allerdings werde der Iran auch dann nicht wie von den drei Staaten gefordert seine Uran-Anreicherung aufgeben. "Ich glaube nicht, dass dieses Verhalten erfolgreich wäre."