Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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(Khair( Khoor))( Mi.)11.Khordad 2565 ,31Mai 2006
Iran keine unmittelbare Gefahr: ElBaradei warnt vor überstürzten Entscheidungen
Iran-Atomstreit: USA und China verhandeln
Angeblich Telefonat der beiden Außenminister
Der Iran stellt nach den Worten des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde, Mohamed ElBaradei, trotz seines Nuklearprogramms keine unmittelbare atomare Bedrohung dar. Es gebe noch viel Zeit für Nachforschungen, sagte ElBaradei und warnt davor, die im Irak gemachten Fehler zu wiederholen. "Wir sollten nichts überstürzen. Wir sollten mit Vorsicht alle uns zur Verfügung stehenden Informationen prüfen." Die jüngste gewaltsame Geschichte im Irak sei eine Lehre für die Diplomatie. Unterdessen stellte der Iran vor dem morgigen G5 plus 1-Außenministertreffen in Wien klar, nicht an einen Stopp seines Atomprogramms zu denken.
"Ich frage mich jeden Tag, ob das der Weg ist, jeden einzelnen Diktator
loszuwerden", sagte ElBaradei. Es bleibe zwar unklar, ob der Iran seine atomare
Forschung letztendlich zur Entwicklung von Waffen nutzen wolle. Klar sei
dagegen, dass diese Gefahr derzeit nicht bestehe.
Die Außenminister der fünf Ständigen Mitglieder im UNO-Sicherheitsrat und
Deutschlands kommen morgen in Wien zusammen. Bei dem Treffen soll abschließend
über ein Angebot an den Iran beraten werden. Das Land soll durch verschiedene
Anreize dazu gebracht werden, seine Urananreicherung zu stoppen.