Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten

www.setad.org   06998448501  0043

(Mehr))( Mi.)16.Khordad 2565 ,6 Juni 2006

 

 

Westen bietet Paket mit neuen Vorschlägen

Die USA, die EU-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie Russland und China hatten sich am Donnerstagabend bei einem Außenministertreffen in Wien auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. In Aussicht gestellt wurden dem Iran Verhandlungen über ein Paket von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen „Anreizen", sofern er auf die Urananreicherung verzichtet.

Solana droht

Solana sagte der Zeitung „Die Welt": „Wenn die iranische Führung das neue Angebot zurückweisen sollte, wäre das ein klarer Beweis, dass sie nicht Energie wollen, sondern Nuklearwaffen. Das wäre ein gewaltiger Fehler.“ Er fügte hinzu: „Iran wird dann unter erheblichen Druck kommen, und wir werden die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.“

Der EU-Chefdiplomat, der an diesem Sonntag eine dreitägige Nahostreise beginnt, wird demnächst zu Gesprächen nach Teheran reisen. Eine Sprecherin Solanas bestätigte die Reisepläne am Samstag in Brüssel. Ein genaues Datum stehe aber noch nicht fest.

Iraner sollen bekommen, „was sie wollen“

Solana sagte, er sei nicht sicher, ob die iranische Regierung das Angebot annehmen werde. „Wir haben jedenfalls ein großzügiges und substanzielles Angebot geschnürt. Es soll dem iranischen Volk, aber auch der ganzen Welt zeigen, dass wir dem Iran helfen wollen, das zu bekommen, was sie haben wollen: Elektrizität, produziert von Nuklearanlagen.“

Die US-Regierung rechnet weiterhin damit, dass die Führung in Teheran einlenken wird. Er gehe davon aus, dass der Iran im Vorfeld der Verhandlungen versuche, seine Position abzustecken, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow, am Freitag in Washington. Es gebe eine Reihe von Erklärungen aus Teheran, obwohl dort noch niemand das Angebot gesehen habe.

Der Vatikan rief zu einer diplomatischen Lösung auf. Der Heilige Stuhl unterstütze jede Initiative für einen „offenen und konstruktiven Dialog", berichtete Radio Vatikan am Samstag. Besonders wichtig sei es, alle Hindernisse für ein gegenseitiges Vertrauen aus dem Weg zu räumen.