Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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(Tirgan))( Di.)12.Tir 2565 ,4 Juli 2006
Iran hält an seinem Recht auf Urananreicherung fest
Zuvor hatte der stellvertretende Chef der iranischen Atombehörde, Ali Hosseini-Tasch, in Teheran klar gemacht, dass Iran am Recht auf Urananreicherung festhalte. Der Verzicht auf die Anreicherung sei keine Vorbedingung des Westens, sagte er der Nachrichtenagentur IRNA.
Die iranische Regierung hat eine Antwort erst für August angekündigt. Teheran werden in dem Angebot von Anfang Juni zahlreiche Angebote zur wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit gemacht, wenn es künftig überprüfbar auf die Anreicherung von Uran verzichtet. Die USA wollen sich in diesem Fall auch direkt an den Verhandlungen beteiligen.
Bereits in der vergangenen Woche hatten die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) Iran in Moskau ein indirektes Ultimatum gestellt, innerhalb einer Woche auf das Vorschlags-Paket zu antworten und sich "klar und substanziell" zu äußern. "Wir sind enttäuscht über das Fehlen einer offiziellen iranischen Antwort auf diesen positiven Vorschlag", hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Minister. Auch Russland und China seien stärker denn je bereit, Sanktionsdrohungen Mitzutragen, wenn der Iran das jüngste Kompromissangebot der fünf Vetomächte im Weltsicherheitsrat und Deutschlands ablehne, sagten die Diplomaten.
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedjad und Vladimir Putin
Europäische Diplomaten wiesen in Wien darauf hin, dass es der Regierung in Teheran offensichtlich schwer falle, die Vorschläge der EU, der USA, Russlands und Chinas abzulehnen. Insbesondere die Entscheidung Washingtons, direkt mit Teheran zu verhandeln, sei "ein Zuckerbrot, das man nicht einfach ablehnen" kann. "Innenpolitisch wäre dies sehr schwer zu verkaufen." Allerdings tue sich die iranische Führung nach der Rhetorik der vergangenen Monate schwer mit der Forderung nach einer Suspendierung der Uranreicherung. Hoch angereichertes Uran kann zum Bau von Atomwaffen verwendet werden. Der Westen, aber auch Moskau und Peking wollen verhindern, dass Teheran heimlich Atomwaffen entwickelt.