Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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Reschen ( Fr.) 18.Farwardin 2565 ,7 April 2006
Urananreicherung
Iran denkt an Kündigung des Atomwaffensperrvertrags
Hamburg (rpo). Der Iran erwägt offenbar eine Kündigung des Atomwaffensperrvertrags. Einem Pressebericht zufolge zieht die Regierung diesen Schritt in Betracht, falls der UN-Sicherheitsrat weiterhin verlangt, dass der Iran jegliche Urananreicherung beendet.
"Wenn der Sicherheitsrat Entscheidungen fällt, die unsere Sicherheit und unser nationales Interesse bedrohen, wird meine Regierung reagieren", sagte Ali Asghar Soltanieh, Botschafter des Iran bei der Atom-Energiebehörde in Wien, in einem Interview mit dem Hamburger Magazin "Stern". "Wir haben die Anreicherung nur zu Forschungszwecken wieder aufgenommen. Dieser Entschluss ist unumkehrbar."
Zugleich erklärte der Botschafter die Bereitschaft seines Landes, die Anreicherung unter die Kontrolle der Atom-Energiebehörde zu stellen. Auch das Angebot, Atombrennstoff aus Russland zu importieren, findet die Zustimmung der Iraner. "Im Prinzip sind wir damit einverstanden. Es gibt aber technische und rechtliche Details, die noch geklärt werden müssen", sagte Soltanieh.
So hätten die Russen bisher nur die Lieferung von Brennstäben über ein Jahr für das Kraftwerk in Buschehr zugesagt. "Wir brauchen Garantien für die gesamte Laufzeit", erklärte der Botschafter.