Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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Khir( Khoor)( Do.)11 Ordibehscht 2565 ,1 Mai 2006
EU-Chefdiplomat fordert friedliche Lösung mit Iran
Im
eskalierenden Streit um das iranische Atomprogramm hat EU-Chefdiplomat Solana
eine militärische Lösung abgelehnt. Teheran bietet einige neue Zugeständnisse
an, stellt aber zugleich neue Bedingungen. George Bush informierte
Bundeskanzlerin Merkel über die Linie der USA.
Hamburg - "Ich bin enttäuscht, dass Iran in dieser ernsten Lage die vom Uno-Sicherheitsrat gesetzte Frist nicht genutzt hat", sagte der oberste EU-Außenpolitiker Javier Solana der "Bild am Sonntag". "Wir streben weiter eine diplomatische Lösung an. Der Sicherheitsrat ist jetzt gefordert zu handeln."
Am Freitag war eine Frist des Weltsicherheitsrats abgelaufen, innerhalb derer der Iran die Anreicherung von Uran einstellen sollte. Der Chef der IAEA, Mohammed el Baradei, hatte in einem Bericht bestätigt, dass Teheran der Forderung nicht nachgekommen ist.
Als eine der wenigen neuen Entwicklungen nach mehr als dreijährigen Untersuchungen stellt die IAEA in dem Bericht fest, dass der Iran für einige Experimente Plutonium verwendet habe, das der Atomenergiebehörde gegenüber nicht deklariert worden sei.
Aus Iran hieß es am Samstag, man sei nun wieder zu einer Überwachung des Atomprogramms bereit. Der Vizechef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Mohammed Saidi, sagte im staatlichen Fernsehen, die Bedingung sei, dass der Uno-Sicherheitsrat sich nicht weiter mit dem Fall beschäftige. Er müsse wieder an die IAEA zurückverwiesen werden.