Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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(Tir)( Mi.)12 Ordibehscht 2565 ,3 Mai 2006
Iran würde zuerst Israel angreifen
"Wann immer Amerika etwas Böses tut", will Teheran den von Präsident Ahmadinejad gehassten jüdischen Staat attackieren.

Streitpunkte zwischen IAEO und Iran
Der Atomkonflikt dreht sich um einige zentrale Punkte. Eine Einigung ist nicht in Sicht.
Teheran - Im Falle eines
US-Schlages werde der Iran als erstes Israel angreifen. "Wir haben mitgeteilt,
dass Israel das erste Angriffsziel sein wird, wann immer Amerika etwas Böses
tut", sagte Konteradmiral Mohammad-Ebrahim Dehqani, Kommandant der iranischen
Revolutionsgarden, am Dienstag einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur
Isna zufolge. Die Revolutionsgarden sind eine Eliteeinheit der schiitischen
Führung des Landes.
Für die USA sind die Revolutionsgarden des Irans direkt an der Planung und
Unterstützung von Terroranschlägen beteiligt. Auf der US-Liste jener Staaten,
die als Terrorismus-Unterstützer gelten, stehen der Iran, der Sudan, Libyen,
Syrien, Kuba und Nordkorea. Der Sudan und Libyen zeigten sich bei der
Terrorismusbekämpfung aber zunehmend kooperativer, heißt es in dem Bericht des
Außenministeriums.
Die jüngsten Manöver im Golf seien als Warnung an die Länder gedacht gewesen,
die den Iran bedrohen, sagte der Kommandant weiter und nannte dabei ausdrücklich
die USA und Israel. Bei den Manövern hatte der Iran im April neue Raketen und
Torpedos getestet und damit die Sorge ausgelöst, das Land werde in einem
Krisenfall den Öltransport durch das Gewässer unterbrechen. Durch den Golf führt
eine der wichtigsten Routen der Branche.
Vernichtung Israels
Irans Präsident Mahmoud
Ahmadinejad hatte Israel wiederholt mit "Ausrottung" gedroht. Die Existenz
Israels sei "eine Ungerechtigkeit und per se eine ständige Bedrohung", sagte der
Präsident. Israel gehe aber seiner Vernichtung entgegen, "ob Sie es wollen oder
nicht".
Ahmadinejad äußert seit Monaten regelmäßig seine Zweifel am Holocaust, den er
mehrfach als "Mythos" bezeichnete. Im Westen riefen seine Bemerkungen Abscheu
und Empörung hervor.