Vereinigung der Iranischen(Konstitutionalisten) Monarchisten
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(Tir)( Mi.)12 Ordibehscht 2565 ,3 Mai 2006
Weltsicherheitsrat
Resolutionsentwurf zum Iran erarbeitet
In den Atomstreit mit
dem Iran kommt Bewegung. Die USA, Frankreich und Großbritannien haben nach
Medienberichten einen Entwurf für eine Iran-Resolution erarbeitet, um Teheran
zum Stopp seiner Atomaktivitäten zu bewegen. (03.05.2006, 16:36 Uhr)
New York/Paris - Der Text sollte am Mittwoch oder Donnerstag im
Weltsicherheitsrat zur Sprache gebracht werden, zitierte die Zeitung
«International Herald Tribune» den amerikanischen Außenstaatssekretär Nicholas
Burns. Das UN-Gremium wollte in New York zu seinen ersten Konsultationen über
den Iran-Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO)
zusammenkommen.
Die IAEO in Wien war zuvor zu dem Schluss gekommen, dass Teheran die vom Sicherheitsrat gesetzte Frist zur Einstellung der Urananreicherung missachtet hat und seine atomaren Aktivitäten beschleunigt. Den Angaben der «International Herald Tribune» zufolge widersetzen sich die beiden anderen Vetomächte, Russland und China, jedoch einer Resolution nach Kapital VII der UN-Charta, die für alle Mitglieder bindend wäre und den Weg für die Verhängung von Sanktionen bis hin zur Anwendung von Gewalt freimachen würde.
Der Atomstreit stand auch im Mittelpunkt eines Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident George W. Bush am Mittwochabend in Washington. Bush und Merkel wollten die weiteren diplomatischen Schritte besprechen, um den Iran zur Aufgabe seiner umstrittenen Urananreicherung zu bewegen. Beide Seiten haben betont, dass eine einheitliche Front der internationalen Staatengemeinschaft erhalten bleiben müsse. Für die Bundesregierung ist ein Militärschlag keine Option. Die USA setzen auch auf Diplomatie, haben aber einen Militärschlag grundsätzlich nicht ausgeschlossen.
Ruprecht
Polenz, der Vorsitzende im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, stärkte Merkel
bei einem Besuch in Teheran den Rücken. «Aus meiner Sicht ist eine
Einstimmigkeit im Weltsicherheitsrat wichtiger als eine vielleicht etwas
kräftigere Resolution, bei der es Enthaltungen geben könnte», sagte er vor der
Rückreise nach Deutschland. «Der Iran würde dies als Signal werten, dass die
internationale Staatengemeinschaft aufbricht.