Warum Monarchie

 

Geschrieben von Djamchid Ariafar

Ich werde oft von Menschen, die anderen Gruppierungen angehören oder die nicht an die  Monarchie glauben, gefragt, wieso den unbedingt die Monarchie und nicht eine andere Regierungsform für den Iran in Frage kommt. Mein Bemühen liegt darin genau über dieses Thema zu referieren.

1.      Als die Arier in das alte Persien/Iran vordrangen und sich in zwei Gruppierungen teilten, brachten sie diese Regierungsform – nämlich die Monarchie – mit. Die Monarchie festigte nicht nur diese beiden sondern führte auch die zahlreichen anderen Völker im Iran zusammen. Es entstand eine sehr tiefe und starke Verbundenheit.

2.      Die vergangenen Historiker berichten, dass Cyrus der Grosse der erste war, der bemerkte, dass der Iran einen starken Führer und Kriegsherrn brauchte, um das Land, welches durch die vielen Völker, die jeweils einen eigenen Anführer hatten und dadurch natürlich keine besonders große Arme aufwiesen, um sich gegen die ständigen Überfälle der Nachbarländer zu wehren, zu verteidigen. Aus diesem Gedanken heraus entwickelte Cyrus das Wort „Schah-Ahn-Schah“! Dies bedeutet wortwörtlich übersetzt „König der Könige“! Was ein genialer Schachzug war, da er den Führern nicht die Führung nahm sondern eine Zusammenziehung der gesamten iranischen Völker unter einer einzigen Fahne ermöglichte. Somit entstand eine große, mächtige und starke Armee unter seiner Führung und das Land hieß von da an „Iran“ – das Land der Arier. Dies war auch das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass ein Land nicht durch Eroberung und Überfall übernommen, sondern durch eine gemeinsame Sache zusammengeschlossen wurde. Es folgten in den Jahren danach Anschlüsse der Nachbarländer, ohne Kriegsführung, da die Führer dieser Länder freiwillig in das persische Reich eintraten. Cyrus der Grosse führte nur dann Krieg, wenn es offensichtlich war, dass ein Volk unterdrückt, gefoltert und getötet wurde. (z.B.: Er befreite die Juden in Babylon! Seit dieser Zeit wird Cyrus vom jüdischen Volk verehrt.)  

3.      Punkt 1 und 2 führen uns zu der Ansicht, dass die Monarchie, die einzige natürliche Regierungsform für den Iran ist. Die Person des Schah-Ahn-Schah steht als ein Symbol für die Einheit und Gerechtigkeit des persischen Volkes.

4.      Das ist völlig richtig, dass das iranische Volk aus einem Vielvölkerstaat (Arier und Nichtarier) hervorgeht, aber die Geschichte zeigt, dass dieses Volk geführt unter einer Fahne immer für die Sicherheit und Einigkeit Irans kämpfte und ihn beschützte, weil daran geglaubt wurde, dass jedes Stück iranischem Boden allen Iranern gehörte. Und unter dieser einen Fahne gibt es keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Völkergruppen und den verschieden Religionen. Bedeutet: ein Balutscher ist gleich wie ein Tehraner, ein Shirazer ist wie ein Türkmane, oder ein Khusestaner ist genauso ein Iraner wie ein Masenderaner oder Gilaner. Sie alle haben das gleiche Recht über die Zukunft Irans zu bestimmen.

5.      Die Vergangenheit Irans zeigt das manche Schahs, die an der Macht waren, sich vom Weg des Cyrus dem Grossen entfernten oder gar trennten (wobei man anmerken muss, dass dies ab dem Zeitpunkt, als der Iran islamisiert wurde öfter passierte als vor dem Islam!)  Das was diese Schahs taten, stimmte nicht mit dem was das Volk wollte, überein, daher war die Bindung zwischen dem Volk und dem jeweiligen Schah unterbrochen. Das führte zu Revolutionen, welche schon einige Male das Land fast völlig ruiniert hätte. Manch dieser Revolutionen waren positiv manche jedoch auch negativ. An Hand der Forschungen, die betrieben wurden, hat man festgestellt, dass die erste positive Revolution, die vom Kaweh-Ahangar (Kawe der Schlosser) und die letzte die Konstitutionelle Monarchie waren. Diese positiven Revolutionen gingen vom Volk aus, was zu einer Verbesserung der Situation für das Volk führte. Ein Beispiel für eine negative Revolution ist die letzte Revolution bekannt auch als „Verschwörung 57“, welche gegen das Land selbst, die Iraner/Innen und dem Schah gerichtet war. Dieser wurde vom Khomeini, der von den rechten und linken Parteien Irans und vom Ausland wie z.B.: Großbritannien, Frankreich, den USA, Russland, usw. und die Ölkartelle unterstützt wurde, angeführt. Diese Unterstützung bekam Khomeini deswegen, weil  der Schah niemals eingewilligt hatte, das persische Öl und die Bodenschätze quasi umsonst an das Ausland zu verkaufen, jedoch seit Khomeini Gang und Gebe ist. Es wurde in den ausländischen Medien (z.B. BBC)  behauptet, dass Millionen Iraner auf die Strasse gegangen wären, weil die Unzufriedenheit der Menschen sehr groß gewesen sei. Wenn man die Einwohnerzahl Irans im besagten Jahr mit 50 Millionen datiert und sollten wirklich 1-2 Millionen auf die Strasse gegangen sein, dann waren es gerade mal 5 % der Gesamtbevölkerung Irans unzufrieden. Meine Frage: Wo waren die übrigen 48 Millionen Einwohner? Das zeigt, dass es nur eine Verschwörung seitens der Großmächte und die Angst dieser vor dem Schah war, der all das möglich machte.

6.      Die Gesetze der jetzigen islamischen Regierung sind genau konträr zu dem was einst Cyrus der Grosse und die konstitutionelle Monarchie, welches durch das Volk entstanden war, sagten. Diese neuen Gesetzgebungen haben dazu geführt, dass die Gleichheit zwischen Mann und Frau, zwischen den Religionen und zwischen den Völkern verschwunden sind. Sie führten dazu, dass die Meinungsfreiheit völlig verschwunden ist – ganz genau so wie es der Islam fordert. Dies führt zu Unzähligen Tötungsakte und Exekutionen von jungen Menschen. Es führte zur Vernichtung der starken Armee, die für das Land immer sehr wichtig war. Das alles nur um die Bodenschätze Irans billig unter den Großmächten zu verteilen ohne Rücksicht auf das Volk und das Land.

 

Wir, die Widerstandskämpfer unter der Führung von Cyrus Reza Schah II, wollen eine Gesamtumfrage beim iranischen Volk durchführen, für eine neue Konstitutionelle Monarchie, die sich verpflichtet, die Wiederherstellung der Demokratie, der Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichheit zwischen Mann und Frau und eine gerechte Justizausführung zu gewährleisten. Außerdem wird ebenfalls versichert, dass man sich insbesondere der Suchtgiftproblematik im Iran zuwendet.

 

In der Hoffnung auf eine starke und wohlhabende Zukunft Irans!

Meine Bitte:

Sollten Sie auch gegen das Geschriebe sein, schreiben Sie mir ein email (setad@setad.org). Sie finden weitere Informationen auch auf www.setad.org.