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Djamchid Shah, ein kluger und gebildeter Mensch war der Anführer dieser Menschen. Er lehrte sie richtig mit der Natur umzugehen und alles was man zum überleben brachte. Unter seiner Führung zog das arische Volk in den Süden. Der Weg führte von Südsibirien über Indien immer tiefer in den Westen. Das arische Volk ließ sich zwischen Indien und dem Hochland??? bis zu der größten Wüste des westlichen Asiens nieder. Die Arier gingen gute Beziehungen mit den Ureinwohnern der Gebiete ein und verschmolzen mit diesen. Von da an wurde das Land „Iran“ (wörtliche Übersetzung „Das Land der Arier – Vielvölkerstaat) genannt und die Menschen wurden „Iraner“ genannt.
Ferdosi erzählt:
Es geschah zu einer Zeit, als die Menschen Untertanen des großen König Djamchid-Schahs waren. Djamchid-Schah hatte den Menschen viel Gutes getan und vieles beigebracht, jedoch einen Fehler begangen. Er ließ die Menschen glauben, er wäre eine Gottheit. Die Menschen vergaßen all das Gute, dass sie durch Djamchid-Shah erlernt und bekommen hatten. Es regierte ein starker Mann in der Wüste auf der Halbinsel Arabiens mit dem Namen Mardas. Er hatte einen gierigen Sohn namens Sahak. Dieser wollte sehr schnell an die Macht kommen, daher verkaufte er seine Seele an Ahriman (Teufel). So bekam das Böse in Gestallt von Ahriman Gewalt über Sahaks Geist und Herz. Sahaks Wunsch über Iran zu herrschen wurde gewährt. Er tötete sein eigenen Vater und mit Ahriman an der Seite konnte er das Land Iran aus den Händen Djamchid-Shahs reißen. Im Gegenzug verlangte Ahiman nicht nur, dass er seinen Geist sondern auch die Schulter küsste Nachdem Ahriman seine Schulter geküsst hatte, wuchsen ihm Schlangen aus seiner Schulter. Ahriman herrschte nun mit seiner gesamten Macht über Zahaks Geist und Zahak regierte über das mächtige Land Iran. Den Menschen erschien es, als ob er aus der Finsternis aufgestiegen wäre. Dadurch verdarben Sonne und Mond und tödlich wurde die Zeit für die Iraner. Die Schlangen ernährten sich nur von Menschenhirn. Zahak müsste für die Schlangen, die auf seine Schulter gewachsen waren, jeden Tag zwei prächtige Söhne des Volkes opfern und aus den Hirnen Speisen für die Schlangen machen lassen, bis die Schlangen ihm in Ruhe ließen.
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Feridun liegt den schlangenschultrigen Sahak in Ketten und verbannte ihm auf den Damavan, der höchste Berg Irans.
Vor langer Zeit lebte auf dem Hochland zwischen Indien und der großen Wüste der westlichen Seite Asiens ein Volk, das sich Iraner nannte. Über ihm lag der wolkenlose Himmel und die Sonne brannte auf das Volk herunter. Die Sterne am Nachthimmel leuchteten wie Milliarden Sardinen im Meer unter dem Sonnenschein und der Mond schien weiß und hell und größer als die alte Heimat am Berg. Es ist nicht verwunderlich, dass die Frauen und Männer, Alt wie Jung glaubten, dass das Feuer und das Licht der Ursprung allen Gutes auf der Welt wäre. Sie glaubten an das Guten, das von Gott kam und das Böse von Ahriman. Sie glaubten an drei Dinge, die die Menschen befolgen mussten: Tue Gutes! Denke Gutes! Rede Gutes! I Im Norden hingegen, tief unter ihnen, lag das wenig freundliche Steppenland Turans, durchzogen von Nebel und Wolken. Die Menschen des Lichts trauten sich nicht in die unwirtliche Tiefe zu schauen. Unheilvolles fürchtete man dort, und von Geschlecht zu Geschlecht, hinweg über die Jahrtausende wurden wunderliche Geschichten über Ahriman erzählt, dem mächtigen Herrscher der Finsternis, und seine Helfer, die Unheil bringenden Dewey. Und wie noch heute Gutes und Böses einander bekämpfen, Vernunft und Unvernunft, so bekämpften auch die Iraner den feindlichen Turanern und die Turaner die Iraner. Es geschah, dass die Menschen dieser Zeit alles Gute vergaßen und die Bosheit in Gestalt von Ahriman die Gelegenheit bekam, sein Werken zu zeigen und Unheil über die Menschen im Iran zu bringen. Ahriman half einem bösen Menschen aus der Wüste Arabien über die guten Menschen, die nun besessen waren zu regieren. Sein Name war Zahak. Dem Menschen im Land schien es, als ob er aus der tiefsten Finsternis aufgestiegen wäre, die Sonne und Mond und das Gute, dass die Mensche vorher gehabt hatten, verdorben hätte. Sahak lebte als Jüngling in der Wüste. Er war der Sohn eines mächtiger Heerschers, der die halbwilden Araber regierte. Da er sehr machtgierig war und nicht auf den Tod des Vaters warten wollte, ließ er seinen Vater ermorden, um schneller zu Reichtum und Macht zu gelangen. So regierte er schon früh ein Fürstentum. Dies war ihm jedoch nicht genug. Er wollte die ganze Welt regieren. Ahriman nutzte die Gegebenheit aus, dass die Iraner die guten Taten ihres Schahs vergessen hatten und flüsterte Zahak seinen Willen ins Ohr bis es zu der Vereinigung Zahaks und Ahrimans kam. Ahriman erkannte, dass das Herz Zahaks nicht böse genug war und seine Klugheit nicht ganz ausreichte und er fand heraus, dass Zahak könnte Geistesgestört war. Daher Ahriman verwandelte sich in einen Küchenmeister und kam an Zahaks Hof, um ihn in seinen Bann zu ziehen. Da er sehr machtgierig war und nicht auf den Tod des Vaters warten wollte, ließ er seinen Vater ermorden, um schneller zu Reichtum und Macht zu gelangen. So regierte er schon früh ein Fürstentum. Dies war ihm jedoch nicht genug. Er wollte die ganze Welt regieren. Ahriman nutzte die Gegebenheit aus, dass die Iraner die guten Taten ihres Schahs vergessen hatten und flüsterte Zahak seinen Willen ins Ohr bis es zu der Vereinigung Zahaks und Ahrimans kam. Ahriman erkannte, dass das Herz Zahaks nicht böse genug war und seine Klugheit nicht ganz ausreichte und er fand heraus, dass Zahak könnte Geistesgestört war. Daher Ahriman verwandelte sich in einen Küchenmeister und kam an Zahaks Hof, um ihn in seinen Bann zu ziehen.
Ahriman töte Vögel, Schafe, Ziegen und gab verschiedene Gewürze dazu. Er vermengte alles mit dem Blut von den getöteten Löwen und schlug Eigelb hinein. Der Duft der Speisen ließ Zahak ungeduldig werden.
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Ahriman reichte ihm die duftenden Speisen in goldene Teller und die Sausen in silberne Schalen. Ahriman bereitete ihm niemals dasselbe Essen zu. Mal war es ein Rebhuhn oder ein Silberfassahn, mal Huhn oder Lahm, mal das Schulterstück eines Kalbes und immer gehörte der köstlichste Wein dazu. Nachdem Zahak durch das gute Essen verwöhnt worden war und berauscht vom Wein war, gewährte ihm sein Koch einen Wunsch. Der Koch wünschte sich nur, die nackte Schulter seiner Hoheit zu küssen. Die Erlaubnis wurde ihm erteilt und als er es getan hatte, verschwand er so plötzlich wie er gekommen war. Ahriman reichte ihm die duftenden Speisen in goldene Teller und die Sausen in silberne Schalen. Ahriman bereitete ihm niemals dasselbe Essen zu. Mal war es ein Rebhuhn oder ein Silberfassahn, mal Huhn oder Lahm, mal das Schulterstück eines Kalbes und immer gehörte der köstlichste Wein dazu. Nachdem Zahak durch das gute Essen verwöhnt worden war und berauscht vom Wein war, gewährte ihm sein Koch einen Wunsch. Der Koch wünschte sich nur, die nackte Schulter seiner Hoheit zu küssen. Die Erlaubnis wurde ihm erteilt und als er es getan hatte, verschwand er so plötzlich wie er gekommen war. Als er vor Zahak stand, sagte er: „ ** O** großer König, Erhabener alle Erhabener, die Schlangen können deinen Kopf zerplatzen lassen, weil sie sich von Menschenhirn ernähren. Hier ist mein Rat: Gib den Schlangen Menschenhirn zum fressen. Es gelüstet sie danach. Wenn die satt sind, werden sie dir nicht mehr Qual bereiten.“ Die Menschen um Zahak besonders der Mobedan (Vorstand alle Priester) schüttelten die Köpfe und sagten, das wäre keine Lösung. Aber im selben Augenblicklich befahl Zahak das Hirn zweier junger Männer zu bringen. Niemand wagte mehr einen Widerspruch. So war die Zeit vorbei, als die Iraner noch glücklich waren. Damals regierte ein kluger Herrscher Djamchid-Schah das Land, der das Volk die Kunst des Schreiben, die Kunst des Gesanges beigebraucht hatte, aus Steinen Feuer machte, den Leute weben lehrte. Doch nun litten sie unter der Tyrannei von Zahak. In dieser Zeit geschahen merkwürdige Dinge. Die Weisen waren dem Toren Untertanen und Rechtes geschah dem Unrecht. Nur im Verborgenen raunten die Guten von Guten, die Gerechten von der Gerechtigkeit.
In schweren Zeiten gibt es jedoch immer wieder Menschen, die mutig genug sind, um zu protestieren. So auch hier. Männer, die das Hirn von Tieren dem Fraß beimengten, um einigen jungen Männern das Leben zu retten. Sie versuchten dem Volk Hoffnung zu geben, da bereits kaum noch junge Männer lebten. Eines Nachts hatte Zahak einen Albtraum, der ihn zutiefst erschrecken ließ. Er sah in seinem Traum drei Helden aus dem Geschlecht der königlichen Familie des Djamchid-Schah, die in seinem Palast eindrangen. Der Jüngste von ihnen kam mit einer schwankenden Stierkeule herbei und schlug sie auf sein Haupt. Er fesselte ihn mit einer Schnur aus Rinderleder und zwängte seinen Hals durch ein hölzernes Brett. So gefesselt schleifte er ihm durch die Gassen, durch den Bazar und das Volk beschmiss ihn mit Staub und Dreck. Der Junge brachte ihn bis zur Bergspitze des Berges Damawand. Dort wollte er ihm das Herz aus der Brust herausrissen. Zahak schrie so sehr, dass die Wände in seinem Palast in Bewegung gerieten.
Zahak in seiner Furcht wusste nicht, was er tun soll. Er ließ alle Weisen und Kenner der Sterne zu sich kommen, dass sie diesen furchtbaren Traum deuteten. Er rief: „Wehe, wenn jemandem weiß und mir nicht direkt sagt, ob mein Leben in Gefahr ist oder nicht.“ Die Alten, Weisen und Sternkundigen erbleichten vor Schreck, trotzdem wer hatte den Mut dazu gehabt diesem Traum einen Sinn zu geben und die Wahrheit offen mitzuteilen. Zahak gab ihnen vier Tage Bedenkzeit. Nach Ablauf der Frist rief er den Mobedan zu sich und sagte, die Zeit sei vorbei. Er wollte die Bedeutung seines Traumes nun wiesen. Mobedan trat mit zittrigen Knien vor, aber er brauchte nicht den Mut auf zu sagen, dass alles verloren war. Zahak schäumte vor Wut und wollte Mobedan sofort dem Henker übergeben, doch trat einer vor und sprach: Mein gnädiger Gebieter, jeder Mensch ist bei seiner Geburt dem Tode geweiht. Viele Herrscher kamen und gingen. Du glaubst, du bist wie eine Wand, aber die Zeit ist immer stärker. Öffne deine Herz und mach es frei von allen Sorgen und lass sie vom Wind davontragen. Du wirst stürzen, wie alle andren vor dir. Du wirst gezwungen dein Thron zu verlassen dieser wird dir geraubt werden. Mobedan trat mit zittrigen Knien vor, aber er brauchte nicht den Mut auf zu sagen, dass alles verloren war. Zahak schäumte vor Wut und wollte Mobedan sofort dem Henker übergeben, doch trat einer vor und sprach: Mein gnädiger Gebieter, jeder Mensch ist bei seiner Geburt dem Tode geweiht. Viele Herrscher kamen und gingen. Du glaubst, du bist wie eine Wand, aber die Zeit ist immer stärker. Öffne deine Herz und mach es frei von allen Sorgen und lass sie vom Wind davontragen. Du wirst stürzen, wie alle andren vor dir. Du wirst gezwungen dein Thron zu verlassen dieser wird dir geraubt werden. |
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Es verging einige Zeit. Das damalige Iran bestand aus sieben Provinzen. In einem dieser Provinzen lebte ein Mann mit Namen Abtin. Er stammte vom Geschlecht des Djamchid-Shahs dem großen König, der viel für sein Volk getan hatte, ab. Abtin war sehr stark und gerecht, aber er war ein Mann mit vielen Sorgen. Dabei ging es nicht um ihn selbst sondern um sein Volk. Er sah jeden Tag, wie die jungen Männer Ihre Leben für den schlangenschulterigen Zahak hergeben mussten. Das erzürnte ihn immer wieder aufs Neue. Er war sehr bekümmert und wünschte sich einen Menschen, mitdem er sein Kummer teilen konnte. Aber er war allein. Er tat alles, um den Menschen zu helfen, doch konnte er nur wenigen helfen. So nahm er sich eine Frau und entsagte jeglichem Ruhm auf der Welt und zog sich mit ihr in die Einsamkeit einer Höhle auf einem hohen Berg zurück. Die Winter waren nicht kalt und die Sommer waren nicht warm in dieser Höhe. An diesem Ort wurde Feridun geboren. Er war ein Kind von besonderer Schönheit. Wer ihn sah, erfreute sich an seinem Wuchs. Er hatte Augen wie Feuer. Man konnte seinem Blick nicht standhalten. Seine helle Gesichthaut, die durch Sonne gebräunt war glänzende wie geschmolzen Kupfer. Kurz gesagt, der Knabe war von so außergewöhnlichem Verhalten, dass man ihn sehr leicht von anderen Kindern unterscheiden konnte. Es dauerte nicht lange bis die Geschichte von dem Knaben mit dem Namen Feridun Zahak zu Ohren kam. Natürlich wurde Abin gewarnt. Er wusste, dass seine Familie in großer Gefahr schwebte, daher versteckte er seine Frau und seinen Sohn. Jedoch fanden Zahaks Soldaten den guten Mann und erschlugen. Seine Frau flüchtete mit Feridun tiefer in die Berge. Sie liefen solange bis ihre Füße wund waren und durstig und hungrig an eine Wiese kamen, auf der viele Kühe weideten. Die Kühe und die Weide gehörten einem gutgläubigen Mann namens Birmaj. Er hatte unter seinen Rinden ein wohlgenährtes Rind, das mehr als alle anderen Milch gab. Der Hirt (der gute Mann) sprach zur Frau: „Lass das Kind, welches dir anvertraut ist, von der Milch dieses Rindes trinken.“ Feriduns Mutter fragte, ob er denn Geld forderte, da sie ihm keines geben könnte. Sie hatte ja nichts außer ihr Leben, welches sie ihm anbot. Sie klagte laut, und heulte vor Schmerzen, die ihr beigefügt worden waren und ihre Tränen rannen ihr über das ganze Gesicht. Aber der Hirt sagte: „Nein, meine Liebe. Ich nehme ihn als meinen eigenen Sohn an und gebe ihm alles, was ich habe.“ So gedieh der Knabe von der gesunden Milch des schönen und kräftigen Tieres heran. Feridun wuchs mit den Tieren auf und spielte mit den Fischen im Fluss und mit den Falken auf der Weide und mit den Vögeln in den Bäumen. Zahak jagte noch immer seine Häscher weiter durch das Land, ließ strafen verhängten und töte die Leute, die in Verdacht standen, dass sie Abins Familie geholfen hatten. So vergingen drei volle Jahre da Zahaks Leute Feridun und seiner Mutter nachstellten. Eines Tages hörte die Mutter, dass Zahaks Männer bald in das Gebiet, wo ihr Kind aufwuchs, vordringen würden. Die Mutter des Feridun lief zur Weide und sagte dem Hirten, dass es nicht mehr sicher wäre und sie müsste sich eine andere Unterkunft suchen. Sie sagte dem Kind, der die Kuh hütete, dass Zahaks Leute bald kommen würden um sie zu jagen. „Ich will meinem Sohn nehmen und in die weite Welt ziehen, wo er sicher sein kann, in weitem Hindukosch in Alborsgebirge, wo ich sicher bin, das meinem Sohn nichts passieren kann.“ Die ängstliche Mutter nahm das Kind wie ein Tiger und eilte die in das ferne Land Hindukosch und kletterte die Felsen des Berges wie ein Gams. Das Alborsgebirge ist ein heiliges Land. Der Gipfel des Albors kennt keine Kälte und kein Wind und noch kein Hitze und keine Fäulnis. Todesfurcht und jedes Übel Sache, sogar der Ahriman mit seine gewaltig Kräfte bleibet am Fuß diese Gebirgen liegen und stehen. Sogar das Ahriman darf sich nicht auf ihm erheben. Wer am Gipfel dieses Berges lebt, lebt nur in Frieden und Glück und Gesundheit. So ereichte die mutige Frau mit ihrem Sohn endlich den Gipfel des Bergs Albors. Zahak war sehr fröhlich, da er glaubte, endlich sein Ziel erreicht zu haben, nämlich Feridun in seine Gewallt zu wissen. Er wollte nur eins: das Gehirn dieses Jungen seinen Schlangen zum fressen zu geben, wie er es mit so vielen Iranern vor ihm bereits getan hatte. Dann wäre er befreit von jenem schrecklichen Traum. Aber zu seinem Pech kam sein Jäger einen Tag zu spät zu jener Weide, wo Feridun mit seine Mutter gelebt hatte. Man hatte Zahak von der Freundschaft zwischen der Kuh und dem Kind berichtet und von dem Hirten, der Feridun als Sohn aufgenommen und ihm und seiner Mutter zur Flucht geholfen hatte. Zahak geriet außer sich vor Wut und ließ auf der Stelle das Tier und den Hirten töten. Es vergingen sechzehn Jahre. Feridun war zu einem jungen, stark Mann herangewachsen. Eines Tages wollte er von seiner Mutter wissen von welchem Stamm er abstammte und wer sein Vater war. Seine Mutter versuchte zu schweigen, weil Sie Angst um das Leben ihres Jünglings hatte. Aber Feridun ließ nicht locker und fragte immer wieder bis die Mutter keinen Ausweg mehr wusste als ihm zu erzählen, dass er der Sohn des großen Abtin wäre, der durch Zahak ermordet worden war, dass er vom königlichen Geschlecht der Kayanidien abstammte. Sie erzählte ihm auch von der Tötung der Kuh Birmaj durch Zahak. Sie sagte, er sei nur auf diesem Berg sicher und nur das Alborz Gebirge gewährte ihm Schutz gegen den Zorn und die Grausamkeit Zahaks. Feridun hörte genau zu. Nichts entging seinem Gedächtnis. Kaum war Sie mit Ihrer Erzählung fertig, sprang Feridun von seinem Platz zornig auf und rief: „Ich gehe zum Zahak und werde ihn und seinen Palast in Asche legen!“
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